Dieses Sprichwort hat auch einen praktischen Wert – zum Beispiel bei der Veröffentlichung von Studien über die Wirksamkeit von Medikamenten und Behandlungsmethoden. Ein Beispiel dafür ist die Verschreibung von Antidepressiva. Unter der Überschrift „Größtenteils nutzlos und potenziell schädlich“ findet sich ein interessantes Interview über die Studien zur Wirksamkeit von Antidepressiva. Wieder einmal wird aufgezeigt, dass nicht alles, was bei einer Studie herauskommt, auch veröffentlicht wird. Es beginnt schon damit, dass die Teilnehmer der Studie ganz gezielt ausgewählt werden, sodass von Beginn an die Wahrscheinlichkeit eines positiven Ergebnisses sehr hoch ist. Und, sollte dann das Ergebnis doch nicht so sein wie es vom Konzern gewünscht wird, so kann man diese Studie nirgends finden – sie verschwindet eben in der Versenkung. Kurz gesagt, das Tuch des Schweigens wird darüber gebreitet! Eine weitere fragwürdige Tatsache ist, dass die Studien oft von Personen durchgeführt werden, die persönlich starke finanzielle Vorteile dadurch haben, zum Beispiel in dem sie hohe Honorare von den Pharmakonzernen für die Durchführung erhalten oder sogar in dem sie vom finanzielle Erfolg des Konzerns selbst als Miteigentümer profitieren.

Unser „Gesundheitssystem“ arbeitet leider nicht immer im Interesse der Patienten, die finanziellen Aspekte beherrschen den weitaus größten Bereich. Und „wer zahlt schafft an“!

Unsere Empfehlung: Vorsorgen – vorbeugen – gesund BLEIBEN!

Hier drei Links zum Nachlesen:

Größtenteils nutzlos und potenziell schädlich

Falsches Spiel

Antidepressiva oft zu leichtfertig verschrieben

 

Reden ist Silber – Schweigen ist GOLD
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